Džeko trifft sofort für Schalke – Gladbach setzt auf Leihspieler statt Top-Stürmer
Kirsten HentschelDžeko trifft sofort für Schalke – Gladbach setzt auf Leihspieler statt Top-Stürmer
FC Schalke 04 sicherte sich im Wintertransferfenster die Dienste von Stürmer Edin Džeko. Der erfahrene Angreifer machte sofort Eindruck, indem er in seinem ersten Pflichtspiel für den Verein traf. Unterdessen verstärkte sich Borussia Mönchengladbach mit drei Leihspielern, lehnte aber sowohl Džeko als auch Sheraldo Becker ab.
Vor seinem Wechsel zu Schalke hatte Džeko persönlich Kontakt zu Cheftrainer Miron Muslić und Mannschaftskapitän Nikola Katić aufgenommen, um den Transfer zu besprechen. Seine Verpflichtung brachte zusätzliche Offensive in eine Mannschaft, die dringend Torabschluss sucht.
Bei Borussia Mönchengladbach lotete der Klub mehrere Verstärkungsoptionen aus. Zwar wurde eine Verpflichtung Džekos in Erwägung gezogen, letztlich aber aufgrund der bestehenden Kaderplanung verworfen. Stattdessen holte man Kota Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco per Leihe ins Team. Zudem prüfte Gladbach ein Angebot für Sheraldo Becker, der später leihweise von CA Osasuna zu Mainz 05 wechselte.
Die Pläne der Fohlen konzentrierten sich stark auf Haris Tabaković und Tim Kleindienst. Doch Kleindienst erlitt einen Rückschlag, als er sich einen Meniskusschaden zuzog, der später eine Knieoperation erforderlich machte.
Džekos gelungener Einstand bei Schalke unterstreicht seinen Wert für die Mannschaft. Mönchengladbach hingegen setzt nun auf die neuen Leihspieler und die Rückkehr von Leistungsträgern wie Kleindienst. Beide Vereine haben ihre Offensive für die Rückrunde neu aufgestellt.