Düsseldorfer Polizei warnt vor Cyberkriminalität beim Online-Shopping
Laila SchomberDüsseldorfer Polizei warnt vor Cyberkriminalität beim Online-Shopping
Online-Käufer in Düsseldorf sehen sich wachsender Gefahr durch Cyberkriminelle ausgesetzt, die Zahlungsdaten abgreifen wollen. Die Polizei warnt erneut, da Betrüger zunehmend Online-Transaktionen ausnutzen, um an sensible Finanzinformationen zu gelangen. Die Hinweise erfolgen nach gemeldeten Betrugsfällen – konkrete Daten zu bestimmten Geschäften, die mit Beschwerden in Verbindung stehen, liegen jedoch nicht vor.
Die Behörden betonen, dass Kriminelle sich vor allem auf Kreditkarten- und Kontodaten während des Kaufvorgangs konzentrieren. Verbraucher werden aufgefordert, vor dem Kauf den Ruf des Händlers zu prüfen, um unseriöse Anbieter zu meiden. Zudem rät die Polizei, die Sicherheitseinstellungen des Browsers zu überprüfen und verdächtige E-Mails nicht zu öffnen.
Für sichere Transaktionen sollten Nutzer Kartennummern nur auf verschlüsselten Verbindungen eingeben, etwa auf Seiten mit SSL-Zertifikat. Die Prüfnummer (CVV2 oder CVC2) ist zwar bei Aufforderung anzugeben – jedoch ausschließlich auf vertrauenswürdigen Websites. Aktuelle Virenschutzprogramme und Firewalls sind ebenfalls unverzichtbar, um schädliche Aktivitäten während der Bezahlung abzuwehren.
Während die Bundesnetzagentur Beschwerden über illegales Telemarketing – wie gefälschte Gewinnspiele oder Stromverträge – erfasst, wurden in den Polizeiberichten Düsseldorfs keine konkreten Online-Shops als auffällig gemeldet. Im Fokus stehen vielmehr allgemeine Maßnahmen zur digitalen Sicherheit.
Ziel der Warnungen ist es, Betrug einzudämmen, da der Online-Handel immer beliebter wird. Wer Sicherheitsvorkehrungen wie Verschlüsselung und Händlerprüfung beachtet, verringert das Risiko von Finanzdiebstahl. Die Polizei beobachtet zwar weiterhin Betrugsmaschen, betont aber: Entscheidend ist die Eigenverantwortung jedes Einzelnen.