17 March 2026, 12:13

Dürpel-Fest 2026 in Ohligs steht vor finanziellen Hürden und neuen Ideen

Buntes Festivalplakat in Brasilien mit Brücke, Wasser, Hügeln und Feuerwerk, mit Text.

Dürpel-Fest 2026 in Ohligs steht vor finanziellen Hürden und neuen Ideen

Der Marketing- und Bürgerverein Ohligs (OWG) bekräftigt sein Engagement für das Dürpel-Fest

Der Marketing- und Bürgerverein Ohligs (OWG) hat seine Verbundenheit mit dem Dürpel-Fest, dem größten jährlichen Volksfest im Stadtteil Ohligs, erneut betont. Auf einer kürzlichen Mitgliederversammlung diskutierte der Vorstand über die Zukunft der Veranstaltung – darunter finanzielle Herausforderungen und neue Ideen für 2026. Das Fest bleibt ein zentraler Bestandteil des lokalen Lebens und zieht Jahr für Jahr Tausende Besucher an.

Das Dürpel-Fest ist seit Langem ein Höhepunkt in Ohligs und lockt Menschen aus der gesamten Region an. Doch steigende Sicherheitskosten belasten das Budget des OWG und werfen Fragen nach der langfristigen Tragfähigkeit auf. Trotz der Bedenken hat die Stadt Solingen ihre finanzielle Unterstützung für die Ausgabe 2026 zugesagt – auch wenn der Verein damit keine Gewinne erzielen kann.

Auf der Versammlung äußerten einige Mitglieder Zweifel, ob das Fest unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen fortgeführt werden könne. Die Vorsitzende entgegnete, die Stadt stehe hinter dem Projekt, und der Vorstand sei offen für innovative Konzepte. Neu im Programm 2026 ist der "Verwöhn-Sonntag" – eine Premiere in Kooperation mit dem OhKi-Kinderfest, die die Besucherzahlen steigern und Synergien schaffen soll.

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Zudem kündigte der OWG vier sonntägliche Einkaufsveranstaltungen für 2026 an: "Frühlingserwachen", "Verwöhn-Sonntag", "Ohligs verbindet" und "Weihnachts-Dürpel". Gleichzeitig bereitet sich der Verein auf einen Führungswechsel vor: Drei langjährige Vorstandsmitglieder scheiden im Sommer 2026 aus. Um die Zukunft des Festes zu sichern, wurden Aufrufe zur Mitarbeit an neue Mitglieder und Ehrenamtliche gerichtet.

Das Dürpel-Fest findet 2026 wie geplant statt – gestützt durch städtische Fördergelder und neue Formate wie den "Verwöhn-Sonntag". Der OWG sucht aktiv nach Freiwilligen, um die vakanten Positionen zu besetzen und den Erfolg der Veranstaltung zu gewährleisten. Finanzielle Engpässe und erhöhte Sicherheitsanforderungen bleiben jedoch zentrale Herausforderungen für die Organisatoren.

Quelle