Dortmund zieht Konsequenzen: Wie der BVB mit Adeyemis Waffenvorfall umgeht
Kirsten HentschelDortmund zieht Konsequenzen: Wie der BVB mit Adeyemis Waffenvorfall umgeht
Borussia Dortmund hat sich zu den jüngsten Kontroversen um Stürmer Karim Adeyemi nach einem Waffenvorfall geäußert. Sportdirektor Sebastian Kehl bestätigte, dass der Verein die Angelegenheit intern geregelt habe. Cheftrainer Niko Kovač wies später Spekulationen zurück, wonach der Vorfall Einfluss auf Adeyemis Nichtberücksichtigung im Spiel gegen den VfB Stuttgart gehabt habe.
Der Vorfall hatte zunächst Kritik ausgelöst, doch die öffentliche Meinung änderte sich nach Adeyemis Freispruch. Spätere Schlagzeilen spiegelten eine positivere Haltung wider – etwa mit Formulierungen wie "Vom Waffenvorfall zum Freispruch – wie sich die Kritik wandelte". Trotz des juristischen Ausgangs verhängte Dortmund Sanktionen, darunter Geldstrafen und gemeinnützige Arbeit.
Kehl erklärte, Adeyemi habe seinen Fehler eingestanden und der Verein betrachte die Sache nun als erledigt. Der TV-Experte Dietmar Hamann riet dem Spieler unterdessen, sich voll auf seine Fußballkarriere zu konzentrieren. Kovač betonte jedoch, dass Aufstellungen ausschließlich leistungsbezogen erfolgten und nicht von privaten Angelegenheiten abhängen.
Dortmund stand Adeyemi während des gesamten Prozesses zur Seite, auch wenn weder vom DFB noch vom Teammanagement der Nationalmannschaft offizielle Stellungnahmen kamen. Der Spieler widmet sich nun wieder seinen vereinsinternen Pflichten, nachdem die internen Strafen bereits verbüßt wurden. Der Verein hat den Vorfall abgehakt und betrachtet ihn als abgeschlossen.