Dormagener Freiwillige sammeln Spenden für Kriegsgräber und Frieden
Freiwillige in Dormagen sammeln bald Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
In Dormagen werden Freiwillige demnächst Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sammeln. Die Initiative, organisiert vom Reservistenverband Dormagen, dient der Pflege von Soldatengräbern weltweit. Diese Stätten mahnen als bleibende Mahnmale an die menschlichen Opfer von Krieg und Gewalt.
Der Volksbund betreut über 830 Friedhöfe in 46 Ländern. Seine Arbeit finanziert sich ausschließlich durch öffentliche Spenden und bewahrt so das Gedenken an die Gefallenen für kommende Generationen. Zugleich fördert die Organisation den Frieden, indem sie die Folgen von Diktatur, Nationalismus und Rassismus ins Bewusstsein ruft.
In Dormagen leitet Bürgermeister Erik Lierenfeld den örtlichen Verband. Die Helfer werden am 8. November vor dem HIT-Supermarkt und am 15. November auf dem Edeka-Knell-Markt Spenden sammeln. Zudem sind sie auf dem wöchentlichen Dormagener Wochenmarkt und bei Haus-zu-Haus-Sammlungen präsent.
Weitere Spendenaktionen finden an Allerheiligen und Allerseelen auf den Friedhöfen statt. Thomas Kutschaty, Landesvorsitzender des Volksbundes, würdigte kürzlich den Reservistenverband Dormagen für sein langjähriges Engagement.
Die gesammelten Mittel fließen in die Grabpflege und in Bildungsprojekte über die Folgen von Kriegen. Die Arbeit des Volksbundes hält die Lehren der Geschichte wach – jede Spende unterstützt diese Aufgabe in Dormagen und darüber hinaus.






