27 February 2026, 08:11

Dormagen gedenkt mit Kranzniederlegung des Kriegsendes vor 81 Jahren

Ein Denkmal in einem Park mit einem Kränzchen, umgeben von Gras, Pflanzen, Blumen und Bäumen, mit Gebäuden und dem Himmel im Hintergrund, gewidmet den Opfern des Zweiten Weltkriegs.

Dormagen gedenkt mit Kranzniederlegung des Kriegsendes vor 81 Jahren

Dormagen gedenkt mit Kranzniederlegung am 5. März des Kriegsendes vor 81 Jahren

Am 5. März findet in Dormagen eine Kranzniederlegung statt, um an das Ende des Zweiten Weltkriegs in der Stadt vor 81 Jahren zu erinnern. Die von dem lokalen Bewohner Egmont Worms organisierte Veranstaltung beginnt um 10 Uhr am Mahnmal neben dem Haupteingang des historischen Rathauses. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen.

An der Zeremonie wirken Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule sowie die Erste Bürgermeisterin Katja Creutzmann mit, die gemeinsam den Kranz niederlegen werden. Auch Vertreter lokaler Vereine werden an der Veranstaltung teilnehmen.

Dormagen blickt auf eine lange Tradition der Erinnerung an das Kriegsende zurück. Seit den 1950er-Jahren finden jährlich Gedenkfeiern am Rheinufer-Mahnmal statt. Besonders prägend waren die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag 1995 mit einer großen öffentlichen Veranstaltung und einer Museumsausstellung. 2015 stand der 70. Jahrestag im Zeichen einer Rede des Bürgermeisters sowie Schulprojekten zur NS-Zeit.

In den letzten Jahren mussten die Gedenkveranstaltungen aufgrund der Pandemie teilweise hybrid oder in reduziertem Rahmen stattfinden. Die Feiern 2020 und 2025 lagen der Bewahrung der Demokratie und der historischen Reflexion besonderes Gewicht bei.

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Die diesjährige Kranzniederlegung knüpft an die jahrzehntelange Praxis Dormagens an, das Kriegsende zu würdigen. Sie bringt Vertreter der Stadt, Schülerinnen und Schüler sowie Bürger zusammen, um der Vergangenheit zu gedenken. Gleichzeitig unterstreicht die Veranstaltung das Bekenntnis der Stadt zu demokratischen Werten.