Dormagen ehrt Werner Endres mit neuem "Heimatblickpunkt" am Endres-Brunnen
Laila SchomberDormagen ehrt Werner Endres mit neuem "Heimatblickpunkt" am Endres-Brunnen
Feier in Dormagen ehrt das Andenken an Werner Endres und würdigt sein bleibendes Erbe
Bei einer feierlichen Veranstaltung in Dormagen ist der verstorbene Werner Endres für seinen nachhaltigen Einfluss auf die Stadt gewürdigt worden. Anlass war die offizielle Ernennung des Endres-Brunnens zum "Heimatblickpunkt". An der Ehrung nahmen Familienangehörige, darunter seine Witwe und sein Enkel, sowie lokale Vertreter der Stadt teil.
Werner Endres, ein gelernter Ingenieur, trat 1965 in die Dienste der Bayer AG in Dormagen ein. Über vier Jahrzehnte hinweg engagierte er sich zudem im Stadtrat und erwarb sich dabei großen Respekt bei den Bürgern. Im Jahr 2004 ehrte die Stadt seine Verdienste mit der Verleihung des Ehrenrings.
Der von Endres selbst entworfene Brunnen wurde 2007 an der Ecke Römerstraße/Marktstraße enthüllt. Seine Konstruktion umfasst 16 Basaltsäulen, die jeweils die Einwohnerzahl der Dormagener Stadtteile maßstabsgetreu abbilden, ergänzt durch eine Umrissdarstellung der Stadt und den Verlauf des Rheins. Das Design symbolisiert Einheit und die natürliche Landschaft der Region.
Am 18. März 2026 erhielt der Brunnen offiziell den Status eines "Heimatblickpunkts". Eine neue Stele wurde hinzugefügt, um Endres als Schöpfer und Stifter zu ehren. Bürgermeister Erik Lierenfeld betonte während der Feier die enge Verbindung des verstorbenen Ingenieurs zu Dormagen und seinen anhaltenden Einfluss auf die Stadt.
Elisabeth Endres-Michel, die Witwe Werner Endres', erinnerte in warmen Worten an das Engagement ihres Mannes für die Stadt. Sie dankte den Verantwortlichen dafür, sein Andenken auf eine so bedeutungsvolle Weise zu bewahren. Der Brunnen bleibt ein lebendiger Treffpunkt und festigt damit seine Rolle als Symbol der Gemeinschaft.
Der Endres-Brunnen ist heute nicht nur ein künstlerisches Zentrum, sondern auch ein anerkannter Wahrzeichen der Stadt. Sein neuer Status stellt sicher, dass Werner Endres' Beiträge zur lokalen Kultur und zum städtischen Leben in Erinnerung bleiben. Der Ort bleibt ein Platz der Begegnung, der die Einheit und das Erbe Dormagens widerspiegelt.






