DOKOM21 verkauft Essener Glasfasernetz an die Telekom – Fokus auf Dortmund

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Drei Personen, die ein LG-Mobiltelefon mit einem LG-Logo und Hintergrundvideos präsentieren.

DOKOM21 verkauft Essener Glasfasernetz an die Telekom – Fokus auf Dortmund

DOKOM21 verkauft Glasfasernetz in Essen an Deutsche Telekom

DOKOM21 hat sein 75 Kilometer langes Glasfasernetz in den Essener Stadtteilen Frohnhausen und Huttrop an die Deutsche Telekom veräußert. Der Deal, der von der deutschen Wettbewerbsbehörde genehmigt wurde, folgt einer strategischen Überprüfung der Zukunft des Netzes. Die gesamten Erlöse aus dem Verkauf fließen in den weiteren Glasfaserausbau in Dortmund.

Die Entscheidung zum Verkauf fiel, nachdem DOKOM21 eine wichtige Nachfragequelle verloren hatte. Der Wohnungssektor, einst größter Nutzer des Netzes, trieb das Wachstum nicht mehr voran, nachdem die Nebenkostenprivilegierung am 1. Juli 2024 endete. Wirtschaftliche Probleme waren zwar nicht der Grund, doch die Veränderung zwang das Unternehmen, seine Optionen neu zu bewerten.

Drei Möglichkeiten wurden geprüft: das Netz unverändert behalten, es auf vollwertigen FTTH-Standard (Fiber to the Home) aufrüsten oder es komplett verkaufen. Eine Aufrüstung hätte hohe Investitionen erfordert, während der Erhalt der Infrastruktur unter Open-Access-Bedingungen ebenfalls Herausforderungen mit sich gebracht hätte. Letztlich erwies sich der Verkauf als beste Lösung – er ermöglicht es DOKOM21, sämtliche Mittel aus dem Deal, also jeden Euro, in den Ausbau der Glasfasernetze in Dortmund zu stecken.

Das Angebot der Deutschen Telekom überzeugte insbesondere, weil die Verhandlungen auf Augenhöhe geführt wurden. Das Bundeskartellamt gab am 19. Dezember 2024 grünes Licht, sodass der Übergang nun vollzogen werden kann. Für die Kunden wird es kaum spürbare Änderungen geben, da die Umstellung auf den bestehenden FTTH-Anschlüssen basiert. Nach Abschluss der Übernahme stehen ihnen weiterhin alternative Anbieter zur Verfügung.

Die technischen Details der Transaktion sollen bis Ende 2026 finalisiert werden. Wann die Deutsche Telekom ihre Dienste über das erworbene Netz anbieten wird, hat das Unternehmen noch nicht bekannt gegeben – der Zeitplan liegt in seiner Entscheidung. Die Open-Access-Nutzung des DOKOM21-Kernnetzes in Dortmund wird zwar diskutiert, ist aber nicht Teil der aktuellen Vereinbarung.

Der Verkauf markiert einen strategischen Kurswechsel für DOKOM21 und setzt Ressourcen für den Glasfaserausbau in Dortmund frei. Die Kunden in Essen werden während der Übergangsphase weiterhin versorgt, ohne dass sich an ihren Anschlüssen kurzfristig etwas ändert. Die Deutsche Telekom hat nun die Kontrolle über das Netz, hat jedoch noch keine konkreten Pläne für den Start ihrer Dienste bekannt gegeben.

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