14 February 2026, 02:34

Dinslaken gedenkt 2026 der Hanau-Opfer mit interreligiöser Feier am Mahnmal

Ein Denkmal mit der Inschrift 'Rassistenhymne', umgeben von Bäumen unter einem klaren Himmel.

Dinslaken gedenkt 2026 der Hanau-Opfer mit interreligiöser Feier am Mahnmal

Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau

Am 19. Februar 2026 findet in Dinslaken eine Gedenkveranstaltung für die neun Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau statt. Die Feierlichkeit beginnt um 15:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume" im Grünzug Rabenkamp. Bürgermeister Simon Panke betonte die Bedeutung des Erinnerns sowie eines geschlossenen Auftretens gegen Hass und rechtsextreme Gewalt.

Die Veranstaltung soll ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Geplant sind ein interreligiöses Gebet, geleitet von Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften, sowie Beiträge von Schülerinnen und Schülern der Ernst-Barlach-Gesamtschule.

Das Mahnmal "10+1 Bäume" erinnert an die Opfer der rechtsterroristischen NSU-Mordserie und aller rassistischen Gewalt in Deutschland. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, teilzunehmen und sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen.

Ähnliche Gedenkveranstaltungen finden jährlich in vielen deutschen Städten statt. So organisieren etwa Leipzig, Pforzheim, Stuttgart, Wiesloch und Freiberg Mahnwachen, Gedenkspaziergänge und Demonstrationen, um der Hanauer Opfer und weiterer Betroffener rechtsextremer Gewalt zu gedenken.

Die Veranstaltung in Dinslaken bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, um gemeinsam gegen Gewalt einzustehen und zu reflektieren. Die Initiative der Stadt steht in einer breiten Tradition der Erinnerungskultur vieler deutscher Kommunen. Die Feier unterstreicht das Bekenntnis zum Kampf gegen Rassismus und für Solidarität.