24 April 2026, 18:37

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für 12.000 Kamikaze-Drohnen an drei Hersteller

Deutsches Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg, das Soldaten in Helmen mit Waffen zeigt, mit dem Text "Wiener Kommmerzial Bank" unten.

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für 12.000 Kamikaze-Drohnen an drei Hersteller

Deutschland vergibt einen Großauftrag für Kamikaze-Drohnen an drei Rüstungsunternehmen. Der Deal im Wert von jeweils knapp 300 Millionen Euro pro Firma umfasst die Lieferung von bis zu 12.000 Drohnen an eine neue deutsche Brigade in Litauen. Mit diesem Schritt soll die östliche Flanke der NATO gegen mögliche Bedrohungen aus Russland gestärkt werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Auftrag stellt den bisher größten Erfolg für die Start-ups Helsing und Stark dar, während der etablierte Rüstungskonzern Rheinmetall eine zentrale Rolle im Projekt übernimmt. Die deutsche Bundeswehr erhält Drohnen von drei verschiedenen Herstellern. Rheinmetall liefert sein Modell FV-014, eine bewaffnete Drohne mit einer Nutzlast von 5 Kilogramm und einer Reichweite von 100 Kilometern. Helsing und Stark steuern jeweils ihre eigenen Systeme bei: die HX-2 bzw. die bewaffnete Drohne Virtus.

Die Entscheidung, den Auftrag auf die drei Unternehmen zu verteilen, unterstreicht Deutschlands Bestreben, Innovationen in der Verteidigungstechnologie zu fördern. Der Vertrag hat ein Volumen von fast 300 Millionen Euro pro Firma, wobei eine erste Charge an Drohnen sofort geliefert wird. Die restlichen Einheiten folgen in mehreren Tranchen.

Helsing, Europas wertvollstes Rüstungs-Start-up mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro, teilt sich den Deal mit Stark, einem jüngeren Unternehmen, das erst vor 15 Monaten gegründet wurde. Stark hat prominente Investoren wie Peter Thiel und Sequoia Capital gewonnen. Die Drohnen werden eine neu aufgestellte deutsche Brigade in Litauen ausrüsten und so die Präsenz der NATO an ihrer östlichen Grenze verstärken.

Der Auftrag markiert einen bedeutenden Meilenstein für sowohl Helsing als auch Stark und ist ihr bisher größter Einzelvertrag. Der langjährige Rüstungskonzern Rheinmetall wird ebenfalls eine Schlüsselrolle im Programm einnehmen. Die Drohnen sollen Deutschlands Bemühungen unterstützen, seine militärischen Fähigkeiten in Osteuropa auszubauen. Der Vertrag garantiert eine schnelle Lieferung modernster Systeme an die Front. Mit bis zu 12.000 geplanten Einheiten wird das Programm die operationelle Kapazität der Brigade deutlich erweitern.

Quelle