DEL-Zuschauerzahlen sinken trotz höherer Arena-Auslastung und Rekord der Kölner Haie
Kirsten HentschelDEG Abstieg führt zu Einbußen bei der DEL-Zuschauerzahl - DEL-Zuschauerzahlen sinken trotz höherer Arena-Auslastung und Rekord der Kölner Haie
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) verzeichnet in dieser Saison einen leichten Rückgang bei den Zuschauerzahlen – trotz einer höheren Auslastung der Arenen. Die Liga bleibt jedoch die zweitbeliebteste Zuschauersportart Deutschlands nach dem Fußball. Ein entscheidender Faktor für den Rückgang war der Abstieg der Düsseldorfer EG, ein Verein, der einst fast 10.000 Fans pro 1. Bundesliga-Spiel anzog.
In der vergangenen Saison lag der DEL-Durchschnitt bei 7.781 Zuschauern pro Partie. In diesem Jahr sank die Zahl auf 7.557. Dennoch stieg die Auslastung der Hallen von 88,6 auf 93,2 Prozent.
Der Wegfall der Düsseldorfer EG traf die Zuschauerzahlen besonders hart. Der Klub war ein echter Publikumsmagnet und lockte regelmäßig knapp 10.000 Fans ins Stadion. Der neu aufgestiegene Ersatz, die Dresdner Eislöwen, verzeichneten dagegen pro 2. Bundesliga-Spiel rund 4.000 Besucher weniger.
Bis zum Ende der Hauptrunde wird mit einer Gesamtzahl von 2,74 Millionen Zuschauern gerechnet – etwa 110.000 weniger als im Vorjahr. Unterdessen stellten die Kölner Haie einen europäischen Rekord auf: Mit durchschnittlich 18.112 Fans pro 1. Liga-Spiel erreichten sie den 13.-höchsten Wert weltweit für einen Tabellenführer der regulären Saison.
Trotz des leichten Rückgangs bleibt die DEL die zweitbesucherstärkste Liga Deutschlands. Zwar gingen die absoluten Zahlen zurück, doch die Arena-Auslastung stieg. Der Ausfall der großen Düsseldorfer Fangemeinde war ein klarer Grund für die geringeren Zuschauerzahlen in dieser Saison.






