Defekte Paniktür blockiert Training für Kölner Turnverein seit Wochen
Mark BolnbachDefekte Paniktür blockiert Training für Kölner Turnverein seit Wochen
Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 können seit über drei Wochen nicht trainieren – schuld ist eine defekte Paniktürverriegelung an der Notausgangstür der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße. Der Verein mit rund 300 Mitgliedern sieht sich weiterhin mit Einschränkungen konfrontiert, während auf die Reparatur gewartet wird.
Das Problem begann, als das Schloss der Notausgangstür versagte und einen sicheren Zugang unmöglich machte. Die Stadt Köln reagierte mit dem Einbau eines provisorischen Schlosses, sodass die Tür vorläufig wieder normal funktioniert. Doch der Vereinsvorstand zeigt sich besorgt: Die Übergangslösung erfülle nicht die Sicherheitsstandards für eine schnelle Evakuierung, so die Kritik.
Die Sporthalle dient dem Turnverein seit über 40 Jahren als Trainingsstätte. Auch andere lokale Gruppen wie Schulsportmannschaften und Jugendprogramme nutzen die Räumlichkeiten. Wie die Vereinsvorsitzende Ute Ahn erläutert, scheide es aus Sicherheitsgründen aus, die Tür während der Trainingszeiten einfach offen zu lassen.
Eine dauerhafte Lösung ist in Sicht: Die Stadt hat ein neues Panikschloss bestellt, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette haben den Zeitplan durcheinandergebracht. Das Ersatzteil soll nun in dieser Woche eintreffen, die Montage ist unmittelbar danach geplant. Bis dahin bleibt der Verein gezwungen, auf ein vollständiges Training zu verzichten.
Der Turnverein wartet weiter auf eine nachhaltige Behebung des Problems. Sobald das neue Schloss eingebaut ist, erhalten die Mitglieder wieder uneingeschränkten Zugang zur Halle. Die Reparaturmaßnahmen der Stadt zielen darauf ab, den Normalbetrieb für alle Nutzer der Sporthalle wiederherzustellen.






