09 May 2026, 02:13

Dagmar Becker verlässt Solingen nach zehn prägenden Jahren als Stadtdirektorin

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines Stadions in städtischer Umgebung, umgeben von Gebäuden, Bäumen und Strommasten, mit Text am unteren Rand.

Dagmar Becker verlässt Solingen nach zehn prägenden Jahren als Stadtdirektorin

Dagmar Becker, die Stadtdirektorin der Grünen und Leiterin der Ressorts Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration, hat nach zehn Jahren im Amt offiziell ihren Rücktritt erklärt. Ihr Abschied markiert das Ende einer prägenden Ära in der kommunalen Führung Solingens – insbesondere in einer Phase finanzieller Belastungen für die Stadt.

Becker übernahm 2022 das Amt der Stadtdirektorin und erweiterte ihre Verantwortungsbereiche, bevor sie einen reibungslosen Übergang für ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, sicherte. In den vergangenen zehn Jahren steuerte ihr Dezernat große Vorhaben, darunter die Sanierung des Theaters Solingen, des Ittertals sowie der Klingenhalle, sowie die Modernisierung zahlreicher Kultur- und Sporteinrichtungen.

Unter ihrer Führung wurden über 600 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Bildungsinfrastruktur investiert. Besonders engagierte sie sich für die frühe Kindheitsbildung – ab kommendem Jahr soll eine flächendeckende Ganztagsbetreuung gewährleistet sein. Beckers Einsatz erstreckte sich auch auf die Jugendarbeit: Die Programme im Rollhaus und im Jugendzentrum Monkeys wurden ausgebaut, und mit dem Vogelsang-Freibad entstand eine weitere Stätte für Freizeitsport und Familienaktivitäten.

Ihre Arbeit fand Anerkennung für die Förderung von Gleichberechtigung und die gezielte Unterstützung von Frauen innerhalb der Stadtverwaltung. Kollegen hoben ihre Hingabe für inklusive Politik und langfristige Planung hervor – selbst in Zeiten knapper Haushaltsmittel.

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Mit Beckers Ausscheiden endet für Solingen ein Jahrzehnt zielstrebiger kommunaler Führung. Ihre Nachfolgerin übernimmt ein Dezernat, das für ehrgeizige Projekte und stetige Fortschritte in Bildung, Kultur und Soziales steht. Die Stadt blickt nun darauf, die von ihr initiierten Vorhaben weiterzuführen.

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