17 January 2026, 13:56

Cremer Group setzt auf Afrika-Expansion bei treuer Düren-Basis

Ein Nahaufnahme eines Gasofens mit einem daran angeschlossenen Schlauch, umgeben von Metallobjekten, Rohren und verstreuten Werkzeugen und Materialien, was darauf hinweist, dass es repariert wird.

Cremer Group setzt auf Afrika-Expansion bei treuer Düren-Basis

Die Cremer Group, ein traditionsreicher Industriehersteller aus Düren, blickt auf fast 58 Jahre Standorttreue in der Stadt zurück. Mit über 100 Beschäftigten an ihren Standorten bleibt das Unternehmen seinen Wurzeln verbunden, setzt gleichzeitig aber auf globale Expansion. Aktuelle Gespräche unterstreichen die Pläne, in neue Märkte vorzudringen – insbesondere in Afrika.

Gegründet 1966, hat sich die Cremer Group auf Industrieöfen, Metallpulver-Verarbeitungssysteme und Hochdrucktechnologien spezialisiert. Zu ihren Produkten zählen Sinteranlagen und Gasgeneratoren, die weltweit in verschiedenen Branchen eingesetzt werden.

Kürzlich begrüßte die Unternehmensführung Dürens Oberbürgermeister Frank Peter Ullrich am Standort Echtz-Konzendorf. Der Besuch betonte die enge Verbindung zwischen dem Unternehmen und der Stadt, unterstützt durch die lokale Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN. Trotz globaler wirtschaftlicher Herausforderungen zeigte sich Präsident Ingo Cremer zuversichtlich in die Zukunft des Unternehmens. Ein zentraler Baustein der Strategie ist die Erschließung des afrikanischen Marktes, wobei zwei Regionen im Fokus stehen: In Westafrika zielt die Gruppe auf Märkte wie Nigeria, Ghana und die Elfenbeinküste ab. In Ostafrika liegen die Prioritäten auf Kenia, Tansania und Äthiopien, insbesondere im Bereich Kakao und andere Rohstoffe.

Die Cremer Group vereint damit lokale Verwurzelung mit internationalen Ambitionen. Die Expansion in afrikanische Märkte könnte neue Wachstumschancen eröffnen. Die langjährige Präsenz in Düren und die Unterstützung der Stadt bilden eine stabile Grundlage für diese Pläne.