Charli XCX wagt den Sprung von Brat zu Hollywood mit provokanter Mockumentary
Linus JesselCharli XCX wagt den Sprung von Brat zu Hollywood mit provokanter Mockumentary
Charli XCX beendet ihre rekordverdächtige Brat-Ära mit einem kühnen neuen Projekt
Die Pop-Ikone, die 2024 mit ihrem Album und dem kulturellen Phänomen Brat Summer die Charts dominierte, wagt sich nun an die Filmwelt. Ihr Mockumentary The Moment feierte im Januar 2026 auf dem Sundance Filmfestival Premiere, bevor er im Berliner Zoo Palast gezeigt wurde – wo Fans trotz eisiger Temperaturen Schlange standen, um einen Blick auf den Star zu werfen.
Der Film begleitet eine fiktionalisierte Version von Charli XCX, die sich durch überzeichnete, doch erschreckend realistische Karriere-Szenarien kämpft. Die Künstlerin beschrieb die Arbeit an The Moment als befreiend: ein Ventil für die Frustrationen, die sie in ihren realen Kämpfen mit der Musikindustrie erlebte. Das Projekt folgt auf ihr 2024er Album Brat, das sie auf ein neues Karrierelevel katapultierte – mit ausverkauften Arenen und lukrativen Markenkooperationen.
The Moment glänzt zudem mit prominenten Gastauftritten von Alexander Skarsgård, Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott. Die Kritik fiel seit der Sundance-Premiere am 23. Januar gemischt aus; eine Woche später folgte ein begrenzter US-Kinostart über A24. Auf der Berlinale 2026 wurde der Film ebenfalls gezeigt, wo das Publikum seinen schonungslosen Blick auf die Abgründe des Ruhms lobte – auch wenn konkrete Reaktionen nicht dokumentiert sind.
Doch damit nicht genug: Charli XCX hat bereits drei weitere Filmprojekte in der Pipeline – The Gallerist, I Want Your Sex sowie das bevorstehende Horror-Remake Faces of Death.
The Moment setzt den Schlusspunkt unter Charli XCX' Brat-Kapitel, eine Phase, die ihre Karriere neu definierte. Der Mockumentary erscheint nach ihrem erfolgreichsten Jahr und bietet einen selbstreflektierenden Einblick in die Höhen und Tiefen des plötzlichen Superstardaseins. Mit drei weiteren Schauspielrollen am Horizont scheint ihr Wechsel von der Musik zum Film alles andere als beendet.