Callum Turner glänzt bei Berlinale-Premiere – und weicht Bond-Gerüchten aus
Kirsten HentschelCallum Turner glänzt bei Berlinale-Premiere – und weicht Bond-Gerüchten aus
Die Berlinale 2026 feierte die Weltpremiere von Rosenstrauch-Schnitt – eine schwarzhumorige Satire über Erbschaften und Familiengeheimnisse. Unter der Regie von Karim Aïnouz spielt Callum Turner die Hauptrolle, unterstützt von Jamie Bell, Lukas Gage und Pamela Anderson. Die Veranstaltung zog nicht nur wegen des Films Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch wegen Turners angeblicher Rolle als nächster James Bond – und einem überraschenden Auftritt seiner Verlobten, Dua Lipa, auf dem roten Teppich.
Die Premiere fand am Valentinstag statt, wo Turner und Lipa ein auffälliges Paar abgaben. Sie trug ein gewagtes, durchsichtiges Spitzenkleid, während er sich für einen maßgeschneiderten braunen Anzug entschied. Ihre Ankunft sorgte für Begeisterung, da Lipas appearance nicht angekündigt war.
Rosenstrauch-Schnitt ist eine Neuinterpretation von Marco Bellocchios Kultfilm Faust in der Tasche (1965) und verbindet opernhafte Absurdität mit Themen wie Patriarchat und Trauma. Aïnouz, ein häufiger Gast der Berlinale, bezeichnete das Projekt als eine langgehegte Leidenschaft. Gleichzeitig verriet er seinen nächsten Traum: die Regie eines James-Bond-Films zu übernehmen – "einer meiner größten Wünsche".
Auf der Pressekonferenz sah sich Turner immer wieder mit Fragen zu den 007-Gerüchten konfrontiert. Er wich spielerisch aus und weigerte sich, sie zu bestätigen oder zu dementieren. Selbst der Dramatiker Tracy Letts scherzte, er würde die Rolle übernehmen, um die Spekulationen um Turner zu beenden.
Das Festival brodelte vor Gerüchten über Turners mögliche Bond-Besetzung, doch eine offizielle Bestätigung blieb aus. Rosenstrauch-Schnitt startet nun in die breitere Kinoauswertung, während Aïnouz sich einem ganz anderen Blockbuster-Projekt zuwendet. Vorerst bleibt der gemeinsame Auftritt des Paares auf dem roten Teppich einer der unvergesslichsten Momente der Veranstaltung.