Bremen verbindet Literatur und Kunst bei exklusivem Abend in Berlin
Ein Abend der Literatur und Kunst in der Landesvertretung Bremen in Berlin
Letzte Woche fand in der Landesvertretung Bremen in Berlin ein Abend der Literatur und Kunst statt. Die Veranstaltung vereinte eine Lesung Bremer Autor:innen mit der Eröffnung einer neuen Ausstellung – beides zeugte von den kulturellen Verbindungen und kreativen Kooperationen der Hansestadt.
Das Programm umfasste Vorträge von Stipendiat:innen sowie die Eröffnung der Ausstellung "A Tiersome Good Idea", die sich mit den Beziehungen zwischen Mensch und Tier durch visuelles Storytelling auseinandersetzt.
Den Auftakt bildeten Lesungen dreier aktueller Bremer Stipendiat:innen: Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer. Sie präsentierten ihre jüngsten literarischen Projekte, die durch die Fördermittel der Senatorin für Kultur für Nachwuchs- und etablierte Autor:innen ermöglicht werden.
Parallel dazu wurde die Ausstellung "A Tiersome Good Idea" eröffnet, kuratiert von Anke Bähr, Valeska Scholz und Hemmer selbst. Die Schau erkundet in Malerei, Skulptur und Erzählung die Verbundenheit von Mensch und Tier. Die Werke sind Teil der größeren Reihe "Twogether – outstanding punctuation", die auch Kollaborationen von Künstler:innen wie Maria VMK, Thomas Wachsmuth und Lisa K. umfasst. Ihre paarweisen Ansätze verbinden Malerei, Performance und Skulptur zu Momenten der Unterbrechung und Verbindung – ähnlich wie Satzzeichen in der Sprache.
Das "Twogether"-Programm läuft noch bis zum 19. Dezember 2025 und ist für angemeldete Besucher:innen kostenfrei zugänglich. Die Staatsrätin Nancy Böhning betonte, dass die Landesvertretung Bremen als kulturelle Brücke zwischen den beiden Städten diene. Zudem beherbergt sie das "Artist in Residence"-Programm, das Bremer Stipendiat:innen einen Arbeitsraum in Berlin für die Entwicklung ihrer Projekte bietet.
Der Abend zeigte, wie Literatur und bildende Kunst einander bereichern. Die Gäste erlebten hautnah, wie Bremens kreative Szene von solchen Austauschprozessen lebt – wenn Schriftsteller:innen und Künstler:innen Themen und Techniken disziplinübergreifend teilen.
Die Ausstellung bleibt bis Ende 2025 für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Erzählkunst und visueller Kunst. Die Veranstaltung unterstrich zudem die Bedeutung des Bremer Stipendienprogramms für die Förderung von Talent. Durch die Unterstützung von Autor:innen und Künstler:innen stärkt es weiterhin den kulturellen Dialog zwischen Bremen und Berlin.






