06 March 2026, 02:09

Bochums Polizei blickt mit dramatischer Lesung auf ihre NS-Vergangenheit zurück

Drei Polizeibeamte stehen vor einem Gebäude, ein Mann in der Mitte hält ein Papier, flankiert von Säulen, mit Fahrzeugen, Menschen, Bäumen, Gebäuden und Himmel im Hintergrund.

Bochums Polizei blickt mit dramatischer Lesung auf ihre NS-Vergangenheit zurück

Dramatische Lesung zur Rolle der Polizei in der NS-Zeit am 13. März 2026 in der Bochumer Polizeidirektion

Am 13. März 2026 findet in der Bochumer Polizeidirektion eine eindringliche Lesung über das Wirken der Polizei während der nationalsozialistischen Diktatur statt. Die Veranstaltung beleuchtet Leben, Tod und das Handeln lokaler Beamter in Bochum, Herne und Witten zwischen 1933 und 1945. Organisiert von Polizeimitarbeitenden, vereint die Lesung Perspektiven von Tätern, Opfern und deren Angehörigen in einer einzigen Aufführung für ein ausgewähltes Publikum.

Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr im großen Konferenzsaal der Bochumer Polizeidirektion, Uhlandstraße 35, Gebäude 1. Nach Öffnung der Türen folgt kurz darauf der Beginn der Lesung. Während der Veranstaltung sind Foto- und Videoaufnahmen nicht gestattet.

Das über Jahre entwickelte Projekt zielt darauf ab, das historische Verständnis für die Verstrickung der Polizei in den Nationalsozialismus zu vertiefen. Es bietet einen Raum der Erinnerung und ordnet die Erlebnisse der Betroffenen in ihren historischen Kontext ein. Medienvertreter:innen sind willkommen, werden jedoch gebeten, sich bis zum 9. März per E-Mail unter [email protected] anzumelden.

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Für weitere Informationen steht Marina Sablic von der Pressestelle der Bochumer Polizei zur Verfügung. Sie ist telefonisch unter +49 234 909-1026 oder per E-Mail unter derselben Adresse erreichbar. Zusätzliche Details finden sich auf der offiziellen Website der Bochumer Polizei unter https://bochum.polizei.nrw/

Die Lesung ist Teil der fortlaufenden Auseinandersetzung mit der Vergangenheit anhand von Zeitzeugenberichten und historischer Reflexion. Den Teilnehmer:innen wird ein strukturierter, zugleich persönlicher Blick auf ein dunkles Kapitel der lokalen Geschichte geboten. Die Veranstalter:innen betonen die Wichtigkeit einer vorherigen Anmeldung sowie die Einhaltung der Veranstaltungsregeln.

Quelle