17 June 2026, 17:18

Blessing fordert mehr Privatwirtschaft bei Infrastruktur – und warnt vor schwindendem Investorenvertrauen

Blessing fordert mehr private Investitionen in Infrastruktur

Blessing fordert mehr Privatwirtschaft bei Infrastruktur – und warnt vor schwindendem Investorenvertrauen

Martin Blessing, der Investitionsbeauftragte der Bundesregierung und Berater von Bundeskanzler Olaf Scholz, hat eine stärkere Einbindung der Privatwirtschaft in die Infrastrukturpläne der Regierung gefordert. Gleichzeitig warnte er, dass das Vertrauen der Investoren seit der Vorstellung des großen Investitionspakets der Koalition nachgelassen habe.

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Blessing betonte, dass eine Rentenreform ein entscheidender Schritt sei, um mehr Kapital nach Deutschland zu lenken. Er bezeichnete sie als eine Art „Lackmustest“ für die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes.

Kritik übte er an der Regierung, weil diese öffentliche Mittel nicht effektiv nutze, um private Investitionen anzuziehen. Stattdessen setzte er sich für einen verstärkten Einsatz öffentlich-privater Partnerschaften ein, um die Infrastrukturentwicklung voranzutreiben.

Der Beauftragte unterstrich zudem die Bedeutung, Deutschland an der Spitze der pharmazeutischen Forschung zu halten. Er schlug vor, dass Unternehmen, die im Land forschen oder produzieren, besser gestellt werden sollten als solche, die lediglich Produkte dort vertreiben. Dies folgte auf Forderungen, jüngste Gesundheitsreformen anzupassen, nachdem mehrere Pharmaunternehmen ihre Investitionen in Deutschland reduziert hatten.

Blessings Äußerungen spiegeln die Sorgen über eine schwindende Investorenzuversicht wider. Seine Vorschläge zielen darauf ab, die Attraktivität Deutschlands als Standort für Kapital und Innovation zu stärken. Die Regierung steht nun unter Druck, auf diese Empfehlungen zu reagieren.

Quelle