22 December 2025, 08:23

"Bist du ein bisschen verrückt?" - Fahrradtour von Köln nach Baden-Baden

Ein Basketballfeld mit Spielern im Vordergrund und einer holzgetäfelten Wand mit Postern und Werbetafeln im Hintergrund.

"Bist du ein bisschen verrückt?" - Fahrradtour von Köln nach Baden-Baden - "Bist du ein bisschen verrückt?" - Fahrradtour von Köln nach Baden-Baden

"Sind Sie ein bisschen verrückt?" – Hektische Fahrt von Köln nach Baden-Baden

"Sind Sie ein bisschen verrückt?" – Hektische Fahrt von Köln nach Baden-Baden

"Sind Sie ein bisschen verrückt?" – Hektische Fahrt von Köln nach Baden-Baden

  1. Dezember 2025, 04:07 Uhr

Das Basketball-Team des FC Bayern München hat am Sonntag eine logistische Meisterleistung vollbracht. Nach einem Spiel in Köln um 18:00 Uhr eilten die Spieler zur Wahl zum „Sportler des Jahres“ nach Baden-Baden – nur drei Stunden später. Der straffe Zeitplan zwang die Organisatoren zu einer ambitionierten Reiseplanung mit Shuttles und einem Geisterflug.

Der Abend begann für die Mannschaft mit einem Spiel in Köln, das kurz nach 20:00 Uhr endete. Mit nur 90 Minuten bis zur Ankunft in Baden-Baden stiegen die Spieler in zwei vorbereitete Shuttlebusse, die sie zum Flughafen Köln/Bonn brachten. Die Fahrt dauerte länger als der Flug selbst.

Sobald die gecharterte Maschine in der Luft war, legte sie die 250 Kilometer in nur 25 Minuten zurück. Nach der Landung in Baden-Baden brachte ein weiterer Shuttle die Spieler direkt zur Veranstaltungslocation. Trotz der Hektik trafen sie fünf Minuten vor Beginn der Gala um 21:30 Uhr ein. Die ZDF-Live-Übertragung machte eine kurze Pause, um die verspätete Ankunft des Teams zu ermöglichen. Organisatoren gaben später zu, dass der Zeitplan so eng war, dass sie ihre eigene Vernunft infrage stellten. Die Abstimmung mit lokalen Behörden, darunter Kölns Oberbürgermeister, sorgte dafür, dass die Shuttlebusse ohne Verzögerungen durchkamen. Nationaltrainer Alex Mumbru betonte, dass die sichere Ankunft der Mannschaft oberste Priorität hatte. Der Name der Airline, die den Sonderflug durchführte, wurde in öffentlichen Berichten nicht genannt.

Die Aktion gelang – wenn auch nicht ohne Herausforderungen. Die Fahrten zu und von den Flughäfen dauerten länger als der Flug selbst. Organisatoren und Sender mussten spontan reagieren und bewiesen damit, dass selbst Spitzenmannschaften manchmal ein Wettlauf gegen die Zeit droht.