BfS will Solingen mit mehr Sicherheit und Bürgerbeteiligung modernisieren
Linus JesselBfS will Solingen mit mehr Sicherheit und Bürgerbeteiligung modernisieren
Die Partei Bürger für Solingen (BfS) hat eine Reihe neuer Initiativen vorgestellt, die das Leben in der Stadt verbessern sollen. Im Mittelpunkt ihrer Pläne stehen öffentliche Sicherheit, moderne Infrastruktur und eine stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse. Zu den zentralen Vorschlägen gehören bessere Lampen für Schulhöfe, aktualisierte Bezahlsysteme sowie finanzielle Unterstützung für junge Menschen im Jugendrat.
Jahre lang konzentrierte sich die BfS auf lokale Themen wie Migration und Sicherheit, setzte jedoch – anders als Städte wie Köln oder Bonn – nicht auf partizipative Haushaltsplanung. Nun plant die Gruppe, bis 2027 einen Bürgerhaushalt einzuführen, der den Einwohnerinnen und Einwohnern mehr Mitsprache bei der Verwendung öffentlicher Gelder ermöglicht. Dies soll die Transparenz erhöhen und das bürgerschaftliche Engagement fördern, so die Begründung.
Die Partei unterstützt zudem Forderungen des Jugendrats nach einer Aufwandsentschädigung und bezeichnet dies als faire und längst überfällige Anerkennung ihrer Arbeit. Nazan Stanecka, Mitglied der BfS, betonte, dass das Engagement junger Menschen nicht nur symbolisch, sondern auch finanziell gewürdigt werden sollte.
Im Bereich öffentliche Sicherheit setzt sich die BfS für ein bedarfsgerechtes Lampensystem auf Schulhöfen ein, um die Nutzung am Abend sicherer zu gestalten. Paul Bender, ein weiteres Parteimitglied, verwies darauf, dass sichere Schulwege die Grundlage einer sicheren Gemeinschaft bilden. Gleichzeitig forderte Patrick Hinck moderne Zahlungsmöglichkeiten – darunter Kreditkarten, PayPal und mobile Bezahldienste – in städtischen Einrichtungen, um diese an internationale Standards anzupassen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Verkehr. Die BfS plädiert für ein ÖPNV-Netz, das sich am tatsächlichen Bedarf orientiert und gleichzeitig finanziell stabil bleibt. Daneben will die Partei Solingen durch besseren Tourismus, Stadtplanung und Infrastruktur attraktiver machen – ohne dabei die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner zu beeinträchtigen.
Zu den BfS-Vorschlägen zählen finanzielle Anerkennung für Mitglieder des Jugendrats, die Einführung eines Bürgerhaushalts bis 2027 sowie Modernisierungen bei Bezahlsystemen und öffentlicher Lampen. Sollten diese Maßnahmen umgesetzt werden, würden sie einen Wandel hin zu einer moderneren, bürgerorientierten Stadtverwaltung in Solingen einläuten. Die Pläne der Partei deuten zudem auf einen umfassenderen Ansatz hin, die städtischen Dienstleistungen an aktuelle Bedürfnisse und Erwartungen anzupassen.






