Betrunkener Mann zieht scharfe Handgranate in Bielefelds Restaurant
Mark BolnbachHandgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - Betrunkener Mann zieht scharfe Handgranate in Bielefelds Restaurant
Betrunkener Mann bedroht Arminia Bielefeld in der Nähe mit scharfer Handgranate
Im Oktober vergangenen Jahres bedrohte ein stark alkoholisierter Mann das Restaurant in der Nähe der Arminia Bielefeld mit einer scharfen Handgranate. Der Vorfall eskalierte, nachdem ihm die Bedienung den Ausschenk von Wodka verweigerte, und endete in einer Konfrontation, bei der die Polizei dem Mann ins Bein schoss.
Der Zwischenfall ereignete sich am 26. Oktober 2025 im Stadtteil Sennestadt. Der bereits betrunkene Mann verlangte ein Glas Wodka, wurde jedoch abgewiesen. Daraufhin zog er eine Handgranate hervor und erklärte: "Ich will sterben", bevor er vier Flaschen Wodka forderte.
Aus Angst um ihr Leben übergaben die Angestellten ihm eine Flasche. Als die Polizei eintraf, schoss ein Beamter dem Mann während der Festnahme ins Bein. Ermittler bestätigten später, dass es sich um eine scharfe Granate mit funktionsfähigem Sprengsatz handelte.
Der Prozess begann am 11. Februar 2026 vor dem Landgericht Bielefeld. Zwei weitere Verhandlungstermine sind bis zum 20. März angesetzt. Medienberichten zufolge schweigt der Angeklagte bisher im Gerichtssaal, eine breitere öffentliche Reaktion blieb bisher aus.
Das Verfahren läuft noch; das Gericht prüft weiterhin die Ereignisse jener Nacht. Die Verletzungen des Mannes sowie die Echtheit des Sprengkörpers wurden bestätigt. Mit einem Urteil wird nach der letzten Verhandlung im März gerechnet.