19 April 2026, 18:13

Berlin plant autofreie Luxusmeile zwischen Friedrichstraße und Gendarmenmarkt

Altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlins Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten auf dem Cover, begleitet von Text, der zusätzliche Informationen bietet.

Berlin plant autofreie Luxusmeile zwischen Friedrichstraße und Gendarmenmarkt

Die Zukunft der Friedrichstraße in Berlin-Mitte bleibt ein viel diskutiertes Thema. Nun hat die scheidende Verkehrssenatorin Bettina Jarasch einen Architekturwettbewerb für ihre Neugestaltung ausgeschrieben. Ein Entwurf des Büros CKSA schlägt vor, die Straße mit dem nahegelegenen Gendarmenmarkt zu einer einheitlichen, autofreien Zone zusammenzuführen.

Das Büro CKSA, das mit Christoph Kohl Stadtplaner Architekten zusammenarbeitet, hat einen detaillierten Plan vorgelegt. Ihre Vision umfasst Natursteinpflaster, Kunstinstallationen und einen repräsentativen Eingangsbereich für exklusive Geschäfte und Restaurants. Die Straße selbst würde vollständig zur Fußgängerzone umgestaltet, mit fließenden Übergängen vor den Gebäuden – ohne Bordsteine, stattdessen mit Freiraum für Radfahrer und Fußgänger.

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Der Vorschlag geht über die Friedrichstraße hinaus: Auch die Querstraßen, die sie mit dem Gendarmenmarkt verbinden, würden autofrei und zu öffentlichen Plätzen umgewandelt. Der Gendarmenmarkt selbst erhielte ein kleineres, befahrbares Kopfsteinpflaster in einem ordentlichen Raster, das nur Lieferfahrzeugen den Zugang ermöglicht.

Ziel ist es, ein elegantes, harmonisches Ensemble zu schaffen, das dem historischen Glanz des Gendarmenmarkts entspricht. Autos und Fahrräder wären aus dem gesamten Bereich ausgeschlossen, sodass er ausschließlich Fußgängern und dem öffentlichen Leben vorbehalten bliebe.

Der Plan des CKSA-Büros gibt eine klare Richtung für die Umgestaltung der Friedrichstraße vor. Wird er umgesetzt, entstünde eine nahtlose, autofreie Zone mit anspruchsvollem Design und attraktiven öffentlichen Räumen. Der nächste Schritt hängt nun vom Ergebnis des ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs ab.

Quelle