Berlin kämpft mit Kultur und Diskussionen gegen Rassismus und Antisemitismus
Mark BolnbachBerlin kämpft mit Kultur und Diskussionen gegen Rassismus und Antisemitismus
Die Stadtverwaltung beteiligt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit einem vielfältigen Programm an Veranstaltungen. Vom 6. bis 25. März steht die diesjährige Kampagne unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus". Seit nunmehr 31 Jahren in Deutschland vernetzt die Initiative hunderte Kommunen in ganz Europa zu Diskussionen, Vorträgen und kulturellen Aktivitäten.
Den Auftakt bildet am 6. März der Abend "Syrien: Ein Land zwischen Ruinen und Hoffnung" mit einer Dokumentation und einer anschließenden Podiumsdiskussion. Der Eintritt ist frei, für die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung ist jedoch eine vorherige Anmeldung per E-Mail oder Telefon erforderlich.
Am 10. März finden zwei Veranstaltungen statt: Im Frauen-Café können Besucherinnen ohne Anmeldung zum Internationalen Frauentag vorbeikommen. Später hält Professor Christoph Wolf einen Online-Vortrag mit dem Titel "Feindselige Subtilitäten: Zeitgenössische Formen des Antisemitismus".
Den Abschluss der Kampagne bildet am 25. März ein Impulsvortrag von Professor Jan Philipp Reemtsma zum Thema "Antisemitismus: Was es zu erklären gilt". Die Teilnahme erfordert eine Anmeldung über die Website der Volkshochschule.
In den vergangenen drei Jahren haben sich zwischen 300 und 400 deutsche Städte an den Internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligt. Jede Kommune gestaltet dabei ein eigenes Programm aus öffentlichen Gesprächen, Workshops und kulturellen Angeboten, um für Aufklärung und Solidarität zu werben.
Ziel der Veranstaltungen ist eine Gesellschaft, in der alle Menschen in Würde, Selbstbestimmung und Respekt leben können. Mit einer Mischung aus Präsenz- und Online-Formaten lädt die Kampagne zur aktiven Auseinandersetzung mit Rassismus und Extremismus ein. Details zur Anmeldung finden sich über die offiziellen Kanäle der Veranstalter.






