27 March 2026, 18:13

Bergisch Gladbach droht 2027 die Pleite – 50 Millionen Euro Defizit und Jobverluste durch Klimapolitik

Eine Gruppe von Menschen marschiert eine von Bäumen gesäumte Straße entlang und hält ein Banner mit der Aufschrift "Klimakrise ist eine Krise", während Fahrzeuge vorbeifahren und Gebäude im Hintergrund zu sehen sind, unter einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbach droht 2027 die Pleite – 50 Millionen Euro Defizit und Jobverluste durch Klimapolitik

Bergisch Gladbach steuert auf eine sich verschärfende Finanzkrise zu: Der Haushalt 2026 weist ein Defizit von fast 50 Millionen Euro auf. Der städtische Kämmerer warnt, dass die Stadt bis 2027 vor der Insolvenz stehen könnte. Steigende Steuern und strenge Klimavorgaben haben bereits Hunderten von Arbeitnehmern den Job gekostet – weitere Entlassungen in der lokalen Wirtschaft zeichnen sich ab.

Der Zusammenbruch des Zanders-Papierwerks versetzte der Stadtwirtschaft einen schweren Schlag. Eine Nachforderung von 7 Millionen Euro für CO₂-Zertifikate zwang das Traditionsunternehmen nach fast 200 Jahren Produktion zur Schließung – 380 Arbeitsplätze gingen verloren. Ein weiterer Rückschlag folgte, als Isover wegen des Gebäudeenergiegesetzes die Produktion einstellte und damit 160 weitere Stellen strich.

Bereits Anfang 2025 planten 38 Prozent der Industriebetriebe im Kreis Entlassungen. Dr. Uwe Vetterlein, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer, warnte im Februar 2026 vor einer beschleunigten Deindustrialisierung. Die AfD-Fraktion kritisierte den Haushalt scharf: Statt die durch Klimaregeln verursachten Jobverluste anzugehen, setze er auf Steuererhöhungen.

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Die AfD legte einen Zehn-Punkte-Plan vor, um das Haushaltsdefizit ohne Steuererhöhungen auszugleichen. Die aktuelle Vorlage lehnt die Partei jedoch ab – sie stütze sich auf höhere Abgaben und Politiken, die lokale Unternehmen schwächten. Bergisch Gladbachs Steuersätze liegen bereits über dem Durchschnitt Nordrhein-Westfalens und belasten Bürger wie Unternehmen zusätzlich.

Mit einem Fehlbetrag von 50 Millionen Euro und schrumpfenden Handlungsspielräumen kämpft die Stadt ums finanzielle Überleben. Jobverluste durch Klimapolitik und steigende Kosten setzen Industrie und Haushalte gleichermaßen unter Druck. Ohne grundlegende Kurskorrekturen bleibt die Zukunft Bergisch Gladbachs jenseits von 2027 ungewiss.

Quelle