Bergisch Gladbach ändert Pläne für Kölner-Dom-Straße nach Bürgerprotesten
Mark BolnbachBergisch Gladbach ändert Pläne für Kölner-Dom-Straße nach Bürgerprotesten
Bergisch Gladbach passt Pläne für Ausbau der Kölner-Dom-Straße nach Bürgerprotesten an
Nach Protesten von Anwohnern aus Nittum hat Bergisch Gladbach seine Pläne für die Modernisierung der Kölner-Dom-Straße überarbeitet. Die Stadt beginnt nun am Montag, dem 19. Januar 2026, mit der nächsten Bauphase – zunächst mit dem Fokus auf den südöstlichen Gehweg. Die Verantwortlichen versichern, die Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten, während die Infrastruktur der Straße auf den neuesten Stand gebracht wird.
Ursprünglich stießen die Pläne auf Widerstand bei den Nittumer Bürgern, die befürchteten, dass es durch Schleichverkehr zu mehr Staus auf den umliegenden Straßen kommen könnte. Als Reaktion darauf passte die Stadt ihre Vorgehensweise an: Statt beider Gehwege wird nun zunächst nur der nördliche Abschnitt auf einer Seite erneuert. Diese Änderung soll den Verkehrsfluss in der frühen Phase der Bauarbeiten aufrechterhalten – Straßensperrungen sind vorerst nicht vorgesehen.
Die Modernisierung umfasst unter anderem breitere Geh- und Radwege, neu gepflasterte Fahrbahnen, mehr Grünflächen sowie verbesserte Parkstreifen. Um Staus zusätzlich zu verringern, wird die Einbahnstraßenregelung auf der Kölner-Dom-Straße umgekehrt und die Ampelschaltungen optimiert. Zudem soll eine separate Strategie entwickelt werden, um zu verhindern, dass Umleitungsverkehr die Nittumer Weg und den Zehntweg als Abkürzung nutzt. Während der Starttermin für die erste Phase feststeht, gibt es noch keinen Zeitplan für die weiteren Abschnitte oder die Umstellung der Einbahnstraße. Die Stadt bedankte sich bei den Anwohnern für ihre Geduld während der anstehenden Arbeiten.
Die überarbeiteten Pläne legen besonderen Wert auf Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und möglichst geringe Belastungen. Die Bauarbeiten beginnen am 19. Januar 2026 mit dem südöstlichen Gehweg, während die weiteren Phasen noch nicht terminiert sind. Die Stadt bleibt im Dialog mit den Bürgern und treibt gleichzeitig die Modernisierung der Kölner-Dom-Straße voran.