08 May 2026, 22:11

Benefiz-Eishockeyspiel in Krefeld setzt Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus

Schwarzes und weißes Foto eines Hockey-Spiels auf einem Eisstadion, mit Spielern in der Nähe eines Tors und Zuschauern im Hintergrund.

Benefiz-Eishockeyspiel in Krefeld setzt Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus

Wohltätigkeitseishockeyspiel am 8. November 2023 in der Rheinlandhalle Krefeld

Am 8. November 2023 findet in der Rheinlandhalle in Krefeld ein Benefiz-Eishockeyspiel statt, das sich für Vielfalt und Inklusion im Sport und in der Gesellschaft einsetzt. Zwei Mannschaften – Hockey is Diversity und die Krefeld Legends – treten gegeneinander an, um ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen.

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Das Spiel wird von Dr. Martin Hyun organisiert, einem ehemaligen Profispieler und Gründer der Initiative Hockey is Diversity. Hyun, der als erster Spieler koreanischer Herkunft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) Geschichte schrieb, setzt sich seit Langem für Gleichberechtigung im Eishockey ein.

Seine Verbindung zu Krefeld ist tief verwurzelt: Während seiner Zeit dort erlebte er selbst Rassismus – Erfahrungen, die seinen Einsatz gegen Diskriminierung im Sport und darüber hinaus prägten.

Das Team Hockey is Diversity besteht aus Spielern wie Tino Boos, Mirko Lüdemann, Jörg Mayr, David Trinkberger und DJ Chino. Die Krefeld Legends hingegen werden mit ehemaligen Stars wie Wolfgang „Bobby“ Fischer, Jay Luknowsky, Earl Spry, Lasse Kopitz, Chris Heid, Tommie Hartogs, Marcel Müller, Alexander Weiß und Martin Schymainski antreten.

Hyun betont, dass der Kampf gegen Rassismus tägliche Anstrengung erfordert. Für ihn ist Vielfalt kein bloßes Schlagwort, sondern eine Haltung, die aktiv gelebt werden muss. Das Spiel soll nicht nur ein Fest der Inklusion sein, sondern auch ein Aufruf zum Handeln für einen nachhaltigen Wandel in der Sportkultur.

Die Veranstaltung am 8. November bringt ehemalige Profis und Aktivisten für eine gemeinsame Sache zusammen. Die Einnahmen und die Aufmerksamkeit, die das Spiel generiert, fließen in die weitere Arbeit gegen Diskriminierung im Eishockey. Die Organisatoren hoffen, dass die Partie breitere Diskussionen über Gleichberechtigung im Sport und in der Gesellschaft anstoßen wird.

Quelle