Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region
Kirsten HentschelArnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region
Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule zur Stärkung der kulturellen Bildung in der Region
Die Städte Arnsberg und Meschede bringen eine gemeinsame Jugendkunstschule auf den Weg, um das kulturelle Bildungsangebot in der Region auszubauen. Das Projekt verzichtet auf einen festen Standort und setzt stattdessen auf dezentrale Kulturarbeit mit Jugendlichen über lokale Künstlernetzwerke. Die Finanzierung und Unterstützung erfolgt in den kommenden drei Jahren aus verschiedenen Quellen.
Federführend ist die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e. V. aus Schmallenberg mit Beate Herrmann an der Spitze. In diesem Jahr beginnen Vernetzungsaktivitäten, darunter Besuche bei Künstlern und Einrichtungen in beiden Städten. Zudem führt die Jugendkunstschule ein Kunstmobil namens KUMO ein, das die Gemeinschaft einbindet und ein 30-stündiges Angebot zur kulturellen Teilhabe entwickelt.
Vier KUMO-Mobile werden in Meschede und vier in Arnsberg stationiert, sodass Interessengruppen das Mobil und Künstler zu sich einladen können. Die lokale Koordination übernehmen Kirsten Minkel und Anne Wiegel, die ein gemeinsames Programm für kulturelle Bildung aufbauen möchten. Künstler aus Arnsberg, Meschede und Sundern sind aufgerufen, sich bei der Jugendkunstschule zu melden und mitzuwirken.
Ab dem nächsten Jahr entstehen auf Basis eines pädagogischen Konzepts erste Programme, die verschiedene lokale Einrichtungen und Künstler einbinden – mit Fokus auf außerschulische Aktivitäten. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Vorhaben für drei Jahre; zusätzliche Unterstützung kommt vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst.
Die neue Jugendkunstschule bringt dezentrale kulturelle Bildung in die Region. Sie stützt sich auf lokale Künstlernetzwerke und die Gemeinschaftsarbeit mit dem KUMO-Kunstmobil. Das Projekt soll die kulturellen Chancen für junge Menschen in Arnsberg und Meschede nachhaltig verbessern.






