14 February 2026, 22:26

Arnsberg feiert inklusives Familienfest zum Tag der Menschen mit Behinderungen

Eine Gruppe von Kindern steht auf einem Basketballfeld, jedes Kind hält eine Papiertüte in der Hand, mit Tüten und Gegenständen rechts, einer Texttafel links und einer Kulisse aus Zaun, Pfosten, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden, Hügeln und Himmel.

Arnsberg feiert inklusives Familienfest zum Tag der Menschen mit Behinderungen

Arnsberg feiert den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen mit kostenlosem inklusivem Familienfest am 1. Dezember 2023

Am 1. Dezember 2023 veranstaltet Arnsberg anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen ein kostenloses inklusives Familienfest. Das von lokalen Initiativen organisierte Nachmittagsprogramm bringt Menschen mit und ohne Behinderungen zu Workshops, Spielen und Gesprächen zusammen. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme an den Aktivitäten im Jugendzentrum KiJU Neheim nicht erforderlich.

Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt Arnsberg, dem städtischen Fachdienst Behindertenhilfe, dem KiJU Neheim, der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und der Handballmannschaft Glückskinder. Besucher können an kreativen Workshops teilnehmen, Hip-Hop-Tanz ausprobieren und sich bei Snacks und Getränken austauschen. Zudem präsentieren Kinder die Ergebnisse ihrer Kampagne "Behindertst du?", in der sie auf Barrierefreiheitsprobleme auf örtlichen Spielplätzen aufmerksam machen.

Bürgermeister Ralf Paul Bittner wird gegen 16 Uhr erwartet. Während bundesweite Daten zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen bei lokalen Veranstaltungen oft lückenhaft sind, spiegelt diese Zusammenkunft ein wachsendes Engagement für Gemeinschaft und Teilhabe wider. Öffentliche Statistiken konzentrieren sich häufig auf große Wettbewerbe wie die 665 Athleten, die für die Paralympischen Winterspiele 2026 erwartet werden – doch gerade kleinere Projekte wie dieses fördern die alltägliche Inklusion.

Das Programm des Nachmittags legt den Fokus auf Begegnung und Sensibilisierung. Die Organisatoren hoffen, dass das vielfältige Angebot Gespräche über Barrierefreiheit und gemeinsame Erfahrungen anregt.

Die Veranstaltung bietet Familien die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre zu vernetzen und mehr über Inklusion zu erfahren. Da keine Kosten entstehen und keine Anmeldung nötig ist, steht sie allen offen. Die Erkenntnisse aus der Kinderkampagne liefern zudem konkrete Beispiele für die Hindernisse, mit denen die Gemeinschaft noch konfrontiert ist.