16 March 2026, 10:13

Anna Scherer polarisiert mit AfD-Debatte und neuem Buch Gleichheitswahn

Ein altes Buch mit dem Titel "Berliner Leben" und einem Coverbild einer Gruppe in traditioneller deutscher Kleidung.

Anna Scherer polarisiert mit AfD-Debatte und neuem Buch Gleichheitswahn

Anna Scherer, eine 37-jährige Mutter von fünf Kindern und TikTok-Influencerin mit über 160.000 Followern, sorgt mit ihren jüngsten Auftritten und einem neuen Buch für Diskussionen. Bekannt für ihre deutliche Haltung zu Feminismus und Migration, richtet sie ihren Fokus nun auf die AfD und die aktuelle Rassismusdebatte in Deutschland.

Kürzlich geriet Scherer in die Kritik, nachdem sie in der Sendung 13 Fragen gegen ein Verbot der AfD argumentiert hatte. Ihre Position wurde von vielen verspottet, doch sie zeigt sich unbeeindruckt. Trotz des Spottes kündigte sie an, erneut in die Sendung zurückzukehren – dann jedoch besser vorbereitet.

Bei einer Veranstaltung zur Vorstellung ihres Debütbuchs Gleichheitswahn in der Berliner Bibliothek des Konservatismus kritisierte Scherer die Linke für ihre aus ihrer Sicht schädlichen Strategien im Umgang mit der AfD. Gleichzeitig griff sie moderne feministische Bewegungen an und forderte sie auf, sich stattdessen mit Themen wie Geschlechtertrennung, Masseneinwanderung und sexualisierter Gewalt auseinanderzusetzen.

In ihrem Buch lehnt sie Begriffe wie People of Colour oder Black People of Colour ab, ebenso wie das deutsche Wort Schwarz. Die aktuellen Debatten über Hautfarbe bezeichnet sie als giftig, krankhaft und spaltend. Auch die Vorstellung von Rassismus als strukturelle Verschwörung der Weißen gegen Menschen mit Migrationshintergrund weist sie zurück.

Eine ihrer umstrittensten Aussagen richtete sich gegen Safe Spaces in Museen, die ausschließlich schwarzen Besuchern vorbehalten sind. Solche Praktiken nennt sie kontraproduktiv und betont, dass wahre Integration bedeutet, in Deutschland gemeinsam zu leben.

Scherers Positionen polarisieren weiter und ziehen sowohl Kritik als auch Aufmerksamkeit auf sich. Mit ihrem Buch und ihren öffentlichen Äußerungen stellt sie gängige Diskurse zu Rassismus, Feminismus und politischer Strategie infrage. Ob ihre Thesen breitere Zustimmung finden, bleibt abzuwarten.

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