06 April 2026, 18:13

"Ambient Noise" enthüllt den stressigen Alltag der dpa-Redaktion in Berlin

Konferenz mit Publikum, das einer Bühne gegenüber sitzt, auf der Redner anwesend sind, großes Plakat und Wand im Hintergrund.

"Ambient Noise" enthüllt den stressigen Alltag der dpa-Redaktion in Berlin

Der Dokumentarfilm Ambient Noise aus dem Jahr 2016 bietet einen seltenen Einblick in die Berliner Redaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Unter der Regie von Friedrich Rackwitz untersucht der Film, wie Nachrichten unter Zeitdruck entstehen – und hinterfragt zugleich, welchen Preis die Journalisten zahlen, die diesen unerbittlichen Nachrichtenzyklus am Laufen halten.

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Der 83-minütige Dokumentarfilm wurde vollständig in Deutschland gedreht, produziert von der Meku Film GmbH in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München). Rackwitz, der auch das Drehbuch verfasste, strukturierte den Film um die hektische Welt der Nachrichtenproduktion herum.

Ambient Noise verfolgt den Weg der Informationen – von den Rohdaten bis zur veröffentlichten Schlagzeile. Im Mittelpunkt stehen die Entscheidungen, Deadlines und die Teamarbeit hinter jeder Meldung. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und erhielt von der FSK eine Einstufung für alle Zuschauer.

Nach seiner Veröffentlichung wurde der Dokumentarfilm für den Deutschen Wettbewerb des DOK.fest München 2016 nominiert. Diese Anerkennung unterstrich seine Bedeutung als Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des modernen Journalismus.

Der Film bleibt eine Nahaufnahme der Redaktionsdynamik und der menschlichen Kosten der 24/7-Berichterstattung. Durch seine Veröffentlichung und die Festival-Nominierung festigte er seinen Ruf als nachdenklich stimmendes Werk über Medien und Arbeitsbedingungen. Ambient Noise gilt bis heute als Referenz für Debatten über die sich wandelnden Anforderungen an den Journalismus.

Quelle