29 March 2026, 20:13

Aixtron und Ohio State University forschen gemeinsam an Galliumoxid-Halbleitern

Papier mit einer detaillierten Schaltplanzeichnung und begleitendem Text, der die Schaltungskomponenten erklärt.

Aixtron und Ohio State University forschen gemeinsam an Galliumoxid-Halbleitern

Aixtron sichert Schlüsselpartnerschaft mit der Ohio State University für Galliumoxid-Forschung

Der Halbleiterausrüster Aixtron hat eine wichtige Kooperation mit der Ohio State University (OSU) geschlossen, um die Forschung an Galliumoxid-Halbleitern voranzutreiben. Die spezialisierte Ausrüstung des Unternehmens wird im Nanotech West Lab der OSU installiert und stärkt damit dessen Rolle in der Entwicklung von Leistungselektronik der nächsten Generation. Investoren haben reagiert: Seit Januar ist der Aktienkurs von Aixtron um fast 40 Prozent gestiegen.

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Das Institute for Materials and Manufacturing Research der OSU wird Aixtrons Close Coupled Showerhead® (CCS)-System für die Entwicklung von Galliumoxid (Ga₂O₃) nutzen. Dieses MOCVD-Verfahren (Metallorganische Gasphasenepitaxie) ermöglicht die Herstellung hochwertiger, gleichmäßiger Dünnschichten aus Galliumoxid und dessen Legierungen auf 100-Millimeter-Substraten. Die Technologie ist entscheidend für Halbleiter mit extrem großer Bandlücke, die deutliche Fortschritte in der Energieeffizienz versprechen.

Keine andere führende Forschungseinrichtung oder Universität hat in den vergangenen drei Jahren den Erwerb ähnlicher Aixtron-Systeme für die Galliumoxid-Forschung gemeldet. Zwar läuft ein auf 2026 angelegtes Projekt mit Aixtron, dem Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ), dem Ferdinand-Braun-Institut (FBH) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin) zu Halbleitern mit großer Bandlücke wie Galliumnitrid (GaN), doch sind keine Käufte von Aixtrons MOCVD-Anlagen speziell für Ga₂O₃ dokumentiert.

Durch den frühen Fokus auf Galliumoxid verschafft sich Aixtron einen Wettbewerbsvorteil in diesem aufstrebenden Bereich. Die Technologie des Unternehmens ist nun zentral für die Forschung an der OSU und festigt seinen Ruf als Technologieführer. Mit einem Aktienkurs von 18,79 Euro – deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt – spiegelt der Markt wachsendes Vertrauen in die Zukunftsaussichten des Unternehmens wider.

Die Zusammenarbeit mit der OSU untermauert Aixtrons Position in der Halbleiterinnovation. Die Installation des CCS-Systems im Nanotech West Lab wird die Galliumoxid-Forschung beschleunigen – ein Material, das als entscheidend für die Elektronik der nächsten Generation gilt. Gleichzeitig signalisiert die Aktienperformance das starke Investorenvertrauen in das langfristige Potenzial des Unternehmens.

Quelle