08 March 2026, 14:10

84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten – wie der Betrug ablief

Eine Goldmünze mit der Aufschrift "Gut für 50 in Waren" vor einem weißen Hintergrund.

Polizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - 84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten – wie der Betrug ablief

Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf hat ihr gesamtes Erspartes verloren, nachdem sie Opfer eines raffinierten Betrugs wurde. Kriminelle, die sich als Polizisten ausgaben, brachten sie dazu, rund 300.000 Euro zu übergeben. Der Fall flog erst auf, als sie später bei ihrer Commerzbank einen Kredit aufnehmen wollte.

Der Betrug begann mit einem Anruf eines Mannes, der behauptete, Polizist zu sein. Er überredete die Frau, ihr Geld abzuheben, und erklärte ihr, es werde für Ermittlungen benötigt. Anschließend wurde sie angewiesen, das Bargeld einem Kurier zu übergeben, der bei ihr zu Hause erschien.

In den folgenden Wochen meldeten sich weitere Anrufer bei ihr. Sie gaben sich als verschiedene Beamte aus und forderten weitere Zahlungen. Jedes Mal folgte die Frau ihren Anweisungen, in dem Glauben, eine offizielle Polizeiaktion zu unterstützen.

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Dieser Fall ist Teil eines größeren Trends in Nordrhein-Westfalen. Zwischen März 2025 und März 2026 wurden in der Region etwa 1.200 ähnliche Betrugsfälle gemeldet. Die Polizei verzeichnete einen Anstieg solcher Straftaten um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Bank der Frau entdeckte den Betrug, als diese einen Kredit bei der Commerzbank beantragen wollte. Die Behörden ermitteln nun in dem Fall. Der Vorfall unterstreicht die wachsende Gefahr von Identitätsbetrug, der gezielt verletzliche Personen ins Visier nimmt.

Quelle