12 February 2026, 14:30

59.000 Euro bei Grenzkontrolle in Aachen beschlagnahmt – Verdacht auf Geldwäsche

Ein Polizeiwagen steht am Rande einer Straße vor einem Gebäude mit Fenstern, Laternenmästen, Schildern, einer Flagge, Bäumen und einem Müllkönner im Vordergrund, unter einem bewölkten Himmel.

59.000 Euro bei Grenzkontrolle in Aachen beschlagnahmt – Verdacht auf Geldwäsche

Bundespolizisten in Aachen beschlagnahmten am Dienstag Bargeld in Höhe von über 59.000 Euro bei einem 38-jährigen Deutschen. Der Vorfall ereignete sich, als der Mann von den Niederlanden aus über die Autobahn A4 nach Deutschland einreiste. Die Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen zur Herkunft des Geldes ein.

Der Mann war von Beamten angehalten worden, nachdem er bei der Grenzkontrolle keinen gültigen Ausweis vorlegen konnte. Er führte lediglich einen deutschen Führerschein mit sich, der sich später als ungültig herausstellte. Seine Erklärung für das Bargeld – er behauptete, es handele sich um Spielgewinne – stieß aufgrund widersprüchlicher Angaben auf Skepsis.

Ein bei dem Mann durchgeführter Drogen-Schnelltest fiel positiv aus. Die Zollbehörden übernahmen den Fall und beschlagnahmten das Geld im Rahmen eines Freigabeverfahrens. Die Gemeinsame Finanzermittlungsstelle der Polizei und des Zolls beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) führt nun die weiteren Ermittlungen durch.

Bisher liegen keine öffentlichen Updates zum Stand der laufenden Untersuchungen der Gemeinsamen Finanzermittlungsstelle des LKA NRW vor.

Das beschlagnahmte Bargeld bleibt vorerst im Freigabeverfahren, während die Behörden die Herkunft des Geldes prüfen. Die fehlenden gültigen Dokumente des Mannes sowie seine widersprüchlichen Aussagen zur Geldherkunft führten zu den anhaltenden Ermittlungen. Weitere Details hängen vom Ausgang der Untersuchungen ab.