21 February 2026, 12:23

26-Jähriger soll Senioren mit falschen Polizisten-Tricks um 162.000 Euro betrogen haben

Eine alte Visitenkarte mit einem Bild eines Schmuckherstellers und Text, der seine Dienstleistungen beschreibt.

26-Jähriger soll Senioren mit falschen Polizisten-Tricks um 162.000 Euro betrogen haben

In Münster muss sich ein 26-jähriger Mann wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an einem organisierten Betrugsring vor Gericht verantworten. Die Masche zielte auf ältere Opfer ab, die unter falschen Vorwänden dazu gebracht wurden, Bargeld und Schmuck herauszugeben. Die Behörden beziffern den Gesamtverlust in sechs bestätigten Fällen auf 162.000 Euro.

Die Betrüger gaben sich als Polizisten aus und warnten die Opfer, ihre Wohnungen stünden kurz vor einem Einbruch. Sie überredeten die Senioren, ihre Wertsachen "in Sicherheit zu bringen" – nur um die Gegenstände später angeblich zur Verwahrung abzuholen. Zwei ältere Menschen, einer aus Beckum und eine weitere aus Sendenhorst, fielen auf die Betrugsmasche herein.

Im Zuge der Ermittlungen wurden weitere Fälle in Ostwestfalen aufgedeckt, wodurch sich das Ausmaß der kriminellen Machenschaften erweiterte. Der Angeklagte soll demnach Wohnungen in der Türkei für die betrügerischen Anrufe angemietet und gestohlene Waren entgegengenommen haben.

Die Verhandlung wird im März fortgesetzt, wobei der Beschuldigte angekündigt hat, vor Gericht eine Aussage zu machen.

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Bei einer Verurteilung droht dem Mann eine mehrjährige Haftstrafe. Das Gericht wird Beweise prüfen, die ihn mit dem 162.000-Euro-Betrug in Verbindung bringen. Das Urteil wird zeigen, ob er eine Schlüsselrolle in dem organisierten Betrugsnetzwerk spielte.