"1940. Die versunkene bürgerliche Welt": Ein Zeitzeugenbericht im Stadmuseum
Kirsten Hentschel"1940. Die versunkene bürgerliche Welt": Ein Zeitzeugenbericht im Stadmuseum
Am Sonntag, dem 12. Oktober 2025, findet im Stadmuseum am Marktplatz eine besondere Matinee statt. Der lokale Historiker Ralf A. Gmelin hält einen Vortrag mit dem Titel "1940. Die versunkene bürgerliche Welt" und gewährt damit einen persönlichen Einblick in eine bewegte Phase der deutschen Geschichte. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen private Aufzeichnungen von Hans Gmelin, dem Großvater von Ralf A. Gmelin. Zwischen 1934 und 1941 verfasst, dokumentieren diese Notizen den Alltag und die Perspektiven eines bürgerlichen Deutschen während der Zwischenkriegszeit und den frühen Jahren der NS-Herrschaft. Gmelin erlebte das Kaiserreich, die Weimarer Republik und die ersten Jahre der nationalsozialistischen Diktatur – seine detaillierten Beobachtungen sind bis heute erhalten.
Ralf A. Gmelin wird während der Matinee aus den Schriften seines Großvaters lesen, sie erläutern und einordnen. Durch diesen authentischen Zeitzeugenbericht möchte er veranschaulichen, wie einfache Bürger die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche jener Jahre erlebten. Beginn ist um 11:00 Uhr; die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Lokalhistoriker – 4. Staffel".
Die Besucher erwarten seltene Einblicke in eine oft übersehene Perspektive der Geschichte. Das Stadmuseum am Marktplatz bietet den passenden Rahmen für diese einzigartige Verbindung von persönlicher und historischer Reflexion.
Die Matinee schafft eine direkte Verbindung zur Vergangenheit – durch die privaten Aufzeichnungen Hans Gmelins. Die Zuhörer erleben eine Familiengeschichte, die eng mit den großen historischen Ereignissen verwoben ist. Die Veranstaltung ist Teil einer fortlaufenden Reihe zur regionalen Geschichte.






