13 February 2026, 00:19

18-Jähriger wird bei Routineantrag in Bremen wegen Haftbefehls festgenommen

Eine Gruppe von Männern steht vor einer Reihe von bewaffneten, helmträgenden Polizeibeamten in einem Gerichtssaal, mit einer Wand und Deckenbeleuchtung im Hintergrund.

18-Jähriger wird bei Routineantrag in Bremen wegen Haftbefehls festgenommen

In Bremen wurde ein 18-jähriger Mann festgenommen, nachdem die Polizei bei der Rücknahme einer Routineanzeige einen bestehenden Haftbefehl gegen ihn entdeckte. Der Vorfall nahm seinen Anfang, als der Mann versuchte, eine Körperverletzungsanzeige bei einer Bundespolizeidienststelle in Münster zurückzuziehen.

Die Festnahme erfolgte nach monatelangen Ermittlungen der örtlichen Behörden, wobei unklar bleibt, wie lange der Mann bereits gesucht wurde.

Der Beschuldigte hatte die Polizeidienststelle in Münster Anfang 2026 aufgesucht, um seine Anzeige wegen Körperverletzung zurückzuziehen. Begleitet wurde er dabei von der Person, die er ursprünglich beschuldigt hatte. Bei der Bearbeitung des Antrags stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein aktiver Haftbefehl vorlag.

Dieser war vom Amtsgericht Münster wegen eines separaten Raubdelikts ausgestellt worden. Die Polizei nahm den Mann umgehend fest und überstellte ihn in Gewahrsam. Später wurde er einem Haftrichter vorgeführt, um sich wegen der Vorwürfe zu verantworten.

Die Bremer Ermittler hatten den Verdächtigen bereits seit einiger Zeit im Visier. Ihre Arbeit führte schließlich zu seiner Identifizierung und Festnahme im Februar 2026.

Der Fall geht nun an die Gerichte, nachdem der Beschuldigte in Untersuchungshaft genommen wurde. Der Haftbefehl wegen des Raubvorwurfs bleibt bestehen, und weitere rechtliche Schritte werden folgen. Die Polizei hat keine zusätzlichen Details zu den laufenden Ermittlungen bekannt gegeben.