1. FC Köln setzt auf Disziplin: Kein Karneval, nur Fokus auf Stuttgart-Spiel
Linus JesselKwasniok bezeichnet Kölner Karnevalsflucht als 'Professionalität' - 1. FC Köln setzt auf Disziplin: Kein Karneval, nur Fokus auf Stuttgart-Spiel
1. FC Köln reist früher als üblich nach Stuttgart – Karneval spielt keine Rolle
Der 1. FC Köln bricht früher als gewohnt nach Stuttgart auf, wo die Mannschaft am Samstag in der Bundesliga antritt. Um sich voll auf das Spiel konzentrieren zu können, verzichtet das Team auf die Teilnahme an den Kölner Weiberfastnacht-Feierlichkeiten. Trainer Lukas Kwasniok betont, dass der frühere Abflug ausschließlich beruflichen Gründen dient.
Verteidiger Dominique Heintz kehrt nach einer überstandenen Adduktorenverletzung zurück in den Kader. Seine Rückkehr stärkt die Abwehr, die unter Verletzungen und schwacher Auswärtsform leidet.
Die Mannschaft verlässt Köln bereits am Donnerstagabend und übernachtet in Frankfurt, bevor am Freitagmorgen eine Trainingseinheit im DFB-Campus ansteht. Von dort geht es direkt nach Stuttgart für das Samstagsspiel. Damit umgeht der Verein die Ablenkung durch die Weiberfastnacht, eines der Höhepunkte des Kölner Karnevals – auch wenn Kwasniok jeden Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zurückweist.
Heintz fiel wegen einer Leistenverletzung vor dem Spiel am 8. Februar aus. Seine Statistiken für die Saison 2025/2026 zeigen stetige Fortschritte: sieben Einsätze, 44 Zweikämpfe, 21 gewonnene Kopfballduelle und 43,7 Kilometer Laufleistung. Zwar fehlen noch Tore oder Vorlagen, doch seine defensiven Leistungen überzeugen.
Die Abwehrprobleme des 1. FC Köln bleiben bestehen: Mehrere Spieler fallen verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen aus. Zudem wartet die Mannschaft seit sechs Auswärtsspielen auf einen Sieg – der letzte Dreier gelang am 3. Oktober bei Hoffenheim.
Heintz' Rückkehr erweitert die Optionen, doch der Druck auf das Team bleibt hoch. Mit der frühen Anreise will man die Konzentration vor dem schwierigen Auswärtsspiel schärfen. Ein Sieg könnte die jüngste Negativserie auf fremdem Platz beenden.