1.200 Poolroboter beschlagnahmt: Großrazzia in NRW deckt mutmaßliches Diebesgut auf
Laila SchomberPolizei findet 176 Pool-Roboter in Problemhaus - Diebesgut? - 1.200 Poolroboter beschlagnahmt: Großrazzia in NRW deckt mutmaßliches Diebesgut auf
Bei einer Großrazzia in zwölf Städten Nordrhein-Westfalens hat die Polizei 1.200 Poolreinigungsroboter beschlagnahmt. Die am 4. März 2026 durchgeführte Aktion richtete sich gegen Immobilien im Ruhrgebiet und im Bergischen Land. Die Behörden vermuten nun, dass es sich bei den hochwertigen Waren um Diebesgut handelt, das mit weitergehenden kriminellen Machenschaften in Verbindung steht.
Die Razzia war Teil laufender Ermittlungen wegen Sozialbetrugs und menschenunwürdiger Wohnverhältnisse in Slum-Gebäuden. Die Beamten konzentrierten sich auf Häuser mit baulichen Mängeln und mutmaßlichen illegalen Geschäftsaktivitäten. Bei der Durchsuchung eines Kellers in Dortmund stießen sie auf 176 fabrikneue, noch verpackte Poolreinigungsroboter.
Die vom Landesbauministerium koordinierte Operation umfasste Essen, Dortmund, Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen und Wuppertal. Die meisten Beschlagnahmungen gab es in Essen, Dortmund und Duisburg. Die Ermittler gehen davon aus, dass die schiere Menge der Roboter – ihr Gesamtwert liegt im unteren sechsstelligen Bereich – auf Diebstahl hindeutet, da keine Besitznachweise vorlagen.
Die Behörden ermitteln nun zur Herkunft der Ware und prüfen, wer den Keller als Lager genutzt hat. Ziel der Aktion ist es zudem, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen, die Migranten ausbeuten und Sozialsysteme betrügen.
Die beschlagnahmten Roboter bleiben vorerst in Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Die Beamten arbeiten daran, die rechtmäßigen Eigentümer zu identifizieren und die mutmaßlichen Drahtzieher hinter den Diebstählen zu überführen. Der Fall unterstreicht die verstärkten Bemühungen, die organisierte Kriminalität in der Region einzudämmen.






